Low Carb: Hackfleischbällchen in Tomatensoße mit Feldsalat

Hallo ihr Lieben! Neue Woche, neues Glück 😉 Wie angekündigt, werde ich mit Low Carb erstmal weiter machen, bis mir was Neues einfällt 😛 Ne, im Ernst: Ich werde demnächst zum Arzt gehen und mich auf Herz und nieren checken lassen, denn hier stimmt was eindeutig nicht. Dennoch ernähre ich mich weiterhin LC und bin gespannt, ob es was bringt.

Zum Frühstück wollte ich heute „Oopsies“ machen, eine Art Brötchenersatz aus Quark und Ei. Leider hat es nicht so ganz geklappt, weswegen es auch keine Bilder gibt 😛 Man konnte es essen, aber sah nicht schön aus. Morgen versuche ich es erneut mit einem anderen Rezept.

Morgens: Oopsies mit Hühchenwurst

Mittags habe ich, Shame on me, nichts gegegessen. Es ist nichts im Haus, weil wir noch nicht einkaufen waren und vor lauter Stress hatte ich ehrlich gesagt auch keinen Appettit. Ich hatte heute wieder eine kleine Zicke zu beaufsichtigen, die einfach totally übermüdet war, aber schlafen uncool findet 😉

Auf den Abend hin musste es schnell gehen, da die Maus noch mit Mama in die Wanne sollte, also gab es Hackbällchen mit Tomatensauce und dazu Feldsalat.

Abends: Hackbällchen in Tomatensauce mit Feldsalat

Zutatenliste (2 Personen):

  • 500g Hackfleisch (hier: Gemischt)
  • 5 frische Tomaten
  • 1 Dose geschälte Tomaten
  • Kräuter
  • 1/2 Becher Schmand
  • 2 Eier
  • 1 EL Semmelbrösel
  • Knoblauch
  • Salz & Pfeffer
  • Essig
  • Öl
  • Sahne
  • 500g Feldsalat

Hackfleischbällchen mit Tomatensoße

Hackfleisch, Eier, Semmelbrösel, Schmand mit Salz, Pfeffer und Knoblauch würzen und vermischen. Öl in einer Pfanne erhitzen und Bällchen herausbraten. Zur Seite legen. Tomaten würfeln und in einem Topf garen, Kräuter und Dosentomaten dazu geben (man kann auch einfach mehr frische Tomaten nehmen, ich hatte aber keine da) und zusammen köcheln lassen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Hackfleischbällchen dazu geben und darin köcheln lassen. In der Zwischenzeit Feldsalat waschen und auf einem Teller anrichten. Aus Essig und Öl eine Vinaigrette herstellen und dann mit einem Schuss Sahne abrunden. Alles gemeinsam anichten.

Tipp: Ich mag es gern, wenn die sahnige Salatsoße und die Tomatensoße sich vermischen 😉

 

Lecker war´s 🙂 Ich habe nochmal nachgefasst und ein viertes Hackfleischbällchen mit ein bisschen Soße geschlemmt. Durch den Schmand wird das Böllchen sehr fluffig und lecker. Außerdem benötigt man weniger Semmelbrösel zum binden 🙂

Speck-weg: Tag 27 – Thunfischpizza, LC für Familien ungeeignet

Ahoi ihr Lieben. Heute halte ich mich relativ kurz, habe leider auch keine Bilder für euch 😦 Wir waren zu hungrig 😛 Zum Frühstück gab es nur Rührei und dann waren wir den ganzen Tag unterwegs. Da es unmöglich ist, tagsüber was LC-fähiges to Go zu finden, haben wir das Essen direkt sein lassen und dafür abends richtig zugelangt.

Morgens: Rührei

Da wir heute wegen der Hochzeitsvorbereitungen so viel unterwegs waren (poah, ist das stressig) waren wir abends auch richtig müde. Dennoch wollte ich unbedingt Pizza machen 🙂 Immer, wenn ich hier bin, koche ich für die Familie und die Pizza ist eines der wenigen LC-Rezepte, bei denen ich mir vorstellen konnte, dass alle sie mögen. Und so war es dann auch! Allerdings muss ich sagen, dass Low Carb nichts für eine Großfamilie ist! An Zutaten habe ich heute 25 Euro geblecht… Das wäre viel günstiger gekommen, hätte ich normalen Hefeteig gemacht – keine Frage! Mal ist es ok… auch, wenn ich schon wirklich Magenschmerzen bekommen habe an der Kasse. Also auf Dauer wäre das nichts, vor allem für eine alleinerziehende Mutter… Klar, gibt es auch andere Rezepte, aber viele Münder güntig satt bekommen, geht wirklich nur mit Nudeln und Co. Wenn wir schon zu weit rund 40% mehr Ausgaben haben (und dabei haben wir vorher schon gesund gegessen und KH-freie Tage gehabt), wie wäre es dann erst hier? Puuuuh.

Abends: Thunfischbodenpizza

Heute habe ich übrigens meine Brautfrisur Probegelegt bekommen. Total toll! Ich freue mich sehr auf die Hochzeit, auch wenn ich etwas enttäuscht bin, dass ich nicht abgenommen habe bisher… Bis Ende Mai versuche ich es mit der LC Variante (es sei denn die Ärzte sagen was anderes) und dann werde ich wohl 3 Wochen eine Hardcore Saftdiät machen, wenn nichts hilft. Ja, eine Diät. Keine Umstellung. Ich bin mir des JoJo-Effekt bewusst. Aber der wird mich eher nicht spontan am Hochzeitstag überfallen 😛

Wie ich mich fühle:

Demotiviert wie immer. Nächste Woche will ich zum Arzt. Ich hoffe dann auch direkt eine Ernährungsberatung erwirken zu können. Bin gespannt… Ich bin der festen Überzeugung, dass es auch ohne akribisches Zähöen gehen muss. Allein, wenn man von ungesund auf gesund umstellt. Oder ist LC etwa gar nicht so gesund, wie alle anpreisen..? Hm…

 

Speck-weg: Tag 26 – Gemischte Platte, Gemüsesuppe und Cheatday

Einen schönen Start ins Wochenende an alle Nicht-Eltern! Hallo an alle Eltern 😉 Heute habe ich meine Vorgane gebrochen. Eigentlich wollte ich eisern das Pogramm bis Tag 28 durchziehen, aber mich hat der Frust erneut gepackt… Aber der Reihe nach: Los ging es mit einem Schinken-Käse gefüllten Omlette, Tomate-Mozzarella und Gurken. Wir hatten leider wieder eine durchwachsene Nacht.

Morgens: Omlette mit Gemüse

OmletteNach dem Frühstück habe ich die Maus gepackt und bin mit ihr zum ersten Mal ins Babyschwimmen gegangen. Sie fand es toll und hat sogar das Tauchen gut mitgemacht! 🙂 Ganz ohne Nörgeln oder Tränchen hat es geklappt. Allerdings auch ganz ohne müde werden. Sie hat tatsächlich bis 14 Uhr durchgehalten, bis sie endlich schlafen wollte… Puuuuuh. Da war ich vom Babyschwimmen kaputter als sie… Zu Mittag hatte ich mir aus Gemüseresten eine Suppe gezaubert. Diesmal dabei waren Zucchini, Brokkoli, Gurken, Tomate und Peperoni.

Mittags: Gemüsesuppe

Nach dem Mittagsessen ging es ans Koffer packen, denn übers Wochenende wollten wir wieder die Oma besuchen. Nach dem Packen kuschelte ich mich mit Claire auf die Couch, wo sie dann auch einschlief. So hatte ich Zeit ein wenig zu arbeiten. Dann ging es auch schon los. Ich wollte mich testweise zu Hause wiegen und dann direkt bei meiner Mum, um festzustellen, in wie weit sich die Waagen unterscheiden. Und dann kam der Schlag ins Gesicht: Die verlorenen 900 Gramm, wie mir Hoffnung gaben, waren wieder da. Einfach so. Ihr könnt euch sicher vorstellen, wie frustrierend das war. An dieser Stelle hatte ich dann auch richtig die Sch** voll. Auf dem Weg zu meiner Mum ging es in den Burger King und ich habe 1 Cheese und einen Crispy Chicken gegessen. Um den Schaden ein wenig einzudämmen, gans dazu Wasser und Salat, statt Pommes und Coke 😛 Und was soll ich sagen? ich habe in den vier Wochen nicht so lecker gegessen wie heute. Das hat viel besser geschmeckt als sonst!

Abends: Cheeseburger und Crispy Chicken

Wir sind übrigens gut bei meiner Mum angekommen. Leider ist die Maus topfit… wieder nichts mit schlafen…

Wie ich mich fühle:

Eigntlich sollte ich mich schuldig fühlen, aber eigentlich fühle ich mich nur satt und zufrieden 😉

Speck-weg: Tag 25 – Zucchininudeln mit Käsehackfleischsauce und Lachsküchlein

Hallo ihr Lieben, schön, dass ihr auch heute zu mir gefunden habt 🙂 Heute gab es gleich zwei leckere Gerichte, wobei mich eines besonders überrascht hat: die Lachsküchlein! Am Anfang des Tages sah es noch ganz anders aus… Aber dazu später.  Zunächst muss ich euch von einem Erfolg berichten, es geht nicht um mich aber um meinen Mann. Der Gauner hat nämlich 6!!! Kilo abgenommen, seit der Umstellung und ist damit schon am Ziel angekommen! Und das Beste: OBWOHL er gecheatet hat. Er trank Zitronentee, er aß Kuchen und Schokowaffel, trank Alkohol…. Doch das alles tat der Umstellung keinen Abbruch, er hat abgenommen und zwar richtig viel. Damit wäre wieder mal bewiesen, dass man nichts pauschalisieren kann und dass die Aussagen aus dem Buch schlichweg frech und falsch sind 🙂

Das Buch verschenke ich übrigens gern an denjenigen der zuerst „hier“ schreit. Er muss aber dann auch über seine Erfolge berichten 😛 Jetzt aber zum eigentlichen Thema: Essen! Zum Frühstück gab es Frühstücksei, Debreziner, Tomaten und Gurke. Ich stand vor dem Kühlschrank und hatte einen Würgereiz, ähnlich ging es mir beim Essen.

Morgens: Gemischte Platte mit Frühstücksei, Gemüse und Wurst

Zum Mittagessen hatte ich mir dann Lachs aufgetaut und Lachsküchlein gezaubert. Das Rezept ist aus dem Buch und ich wollte es schon länger mal ausprobieren. Ich war positiv überrascht: Die Geschmackskombination war neu für mich und sehr lecker.

Mittags: Lachsküchlein mit Gurkensalat

Zutatenliste:

  • 250g Lachs (TK)
  • 4 Frühlingszwiebeln
  • 1/2 Peperoni
  • Koriander
  • Salz & Pfeffer
  • 1 Ei
  • Gurke

Alle Zutaten (bis auf Gurke und Lachs) in den Mixer geben und klein häckseln. Dann den Fisch dazu geben und nochmal mixen, bis er hackfleischartig ist. In einer Pfanne Olivenöl erhitzen und dann mit einem Esslöffel stückweise die Masse in die Pfanne geben. Von beiden Seiten braun braten. Gurken einfach  in Scheiben schneiden und mit Salz & Pfeffer würzen. Zusammen anrichten und genießen. Der Vorteil: Hält mega lange satt 🙂

Lachsküchlein mit Gurkensalat

 

Vor dem Mittagessen hatte ich noch gar keine Lust, aber in diesem Fall, kam der Appettit beim Essen. sehr lecker 🙂 Das ohnehin so ein Problem: Mir fällt das Essen immer schwerer, denn so langsam wiederholt sich alles… Klar, kommt immer wieder was Neues dazu, aber die Zutaten bleiben gleich…

Dank des Regens bin ich heute zu Hause geblieben und habe mich drinnen mit der Maus beschäftigt. Dafür wird heute Abend wieder tanzen geübt! 🙂 Das Abendessen liegt mir ein bisschen schwer im Magen. Es gab Zucchininudeln mit Hakfleisch-Käsesauce. Es war sehr lecker, aber ich bin noch pappesatt!

Abends: Zucchinninudeln mit Hackfleischkäsesauce

Zutatenliste (2 Personen):Zucchininudeln mit Käsehackfleischsauce

  • 3 Zucchini
  • Olivenöl
  • Knoblauch
  • Salz & Pfeffer
  • 500g Hackfleisch
  • 1 Becher Sahne
  • 200g Käse (hier: Gouda)
  • Kräuter

Hackfleisch krümelig braten und mit Sahne abschrecken. Kräuter, Salz und Pfeffer hinzugeben und kurz aufkochen lassen. Dann herabschalten und Käse hinzugeben. Mit dem Deckel ziehen lassen und gelegentlich rühren. Währrenddessen Zucchini mit dem Gurkenschäler in Streifen schälen. Wieder das Kerngehäuse außen vor lassen (ich habe es luftdicht verpackt, um morgen Suppe damit machen zu können). Die Zucchini in Olivenöl garen und mit ein wenig Knoblauch und Salz würzen. Hackfleischsauce vom Herd nehmen und zusammen mit den Zucchininudeln anrichten. Ein bisschen gehobelter Parmesan peppt das Gericht zusätzlich auf.

Wie ich mich fühle:

Immernoch sehr schlapp. Ich habe das Gefühl, ich werde von Tag zu Tag schlapper. Ob sich „weibliche Problemtage“ anbahnen? Zeit wäre es ja… Aber immerhin weiß ich, dass es Sonntag vorbei ist! Naja, nicht ganz. Ich habe beschlossen mich weiterhin aud Low Carb Basis zu ernähren. Allerdings mit sehr viel mehr Abwechslung im Speiseplan, sodass ich LC Nudeln und LC Brot essen kann 😉 Zudem wird es einmal in der Woche einen „Cheatday“ geben, d.h essen worauf man Lust hat! Damit fange ich dann Sonntag direkt an, schließlich sind wir auf einen BDay eingeladen 😉 *froi* Endlich wieder Alkohol und ordentliches Essen! 😛

Autorenvorstellung: Martin Piekar

Martin Piekar- LyrikerHeute möchte ich euch einen Autoren vorstellen, den ich sogar persönlich kenne und zu meinen Freunden zählen darf: Martin Piekar. Er ist zwei Jahre jünger als ich und hat literarisch schon weitaus mehr geleistet und erreicht, als ich wahrscheinlich je werde, obwohl ich immer davon geträumt habe, mal ein Buch zu schreiben.

Wie man auf dem Bild wohl erkennen kann, ist Martin alles andere als der Durchschnittsjunge von nebenan! Er fasziniert sich, ebenso wie ich, für die „dunkle Szene“, wie sie oft betitelt wird. Damit ist er eine Art Außenseiter, setzt man die Perspektive auf die Durchschnittsgesellschaft. In unseren Kreisen ist er stinknormal  – was nicht etwa heißen mag, er sei langweilig, im Gegenteil 😉 😉

Für Skeptiker gibt es Folgendes zu sagen:

 

„Bei mir ist es die Sicht der Welt, die Leidenschaft des Mystischen, der Musikstil, das Geheimnisvolle, das schwarz romantische, die Wahrnehmung der Welt, eine Art Ästhetik und Philosophie. Ich nehme mir die Freiheit zu sein, wer ich sein will“ (Zitat Martin Piekar).

Gerade deswegen möchte ich euch Martin vorstellen, denn mir imponiert sein Lebensweg und was er schon alles erreicht hat. Dazu zählt beispielsweise seine Teilnahme als Finalist beim Lyrikpreis in München (2013). Im Jahr zuvor gewann Martin Piekar den 20. Open Mike der Literaturwerkstatt Berlin im Bereich Lyrik! Auch nahm er beim Radikal Büchner Projekt von ZDF Kultur teil. Sein bisheriger Höhepunkt ist die Veröffentlichung seines ersten Gedichtbandes „Bastard Echo“ in diesem Jahr (erschienen im Verlagshaus J.Frank/Berlin) . Auf diesen Band werde ich bei meiner Rezension (später) noch genauer eingehen.

Bastard Echo von Martin Piekar

Wo kommt Martin her? Er ist ein 90er Jahrgang und aktuell Student. Er studiert Philosophie und Geschichte auf Lehramt an der Goethe Universität in Frankfurt am Main.

Schon vor seinem Abitur war für ihn klar, dass ein einen bilateralen Weg einschlagen möchte. Er möchte Unterrichten aber auch dichten. Seine Gedichte – ich durfte ihm bereits bei einem Lesung lauschen und war ganz fasziniert vom Zusammenspiel zwischen Gitarre (ein Freund unterstützt ihn) und den Klängen seiner Worte – sind mittlerweile sehr persönlich. In seinem Werk Bastard Echo sind die Stücke auch einzelnen Personen und Lebewesen gewidmet.

Sein Schreibtisch ist die Welt! Am Liebsten schreibt er im Bus oder Zug, also generell unterwegs. Eine heimeliche Schreibtischecke würde auch so gar nicht zu ihm passen, finde ich 😉 Für ihn hat das Schreiben eine besondere Bedeutung:

„Schreiben ist Teil meines Lebens. Ich kann nicht ohne. Schreiben. Schreiben bedeutet auch reflektive Auseinandersetzung mit dem Thema und mit mir. – Es ist eben deswegen so ein wichtiger Teil meines Lebens weil dichten auch mich mir selbst näher bringt in diesen Momenten“ (Zitat Martin Piekar).

Zu seinem Werk Bastard hat er einen ganz besonderen Bezug. Denn er ist Bastard, wir er sich selbst betitelt. Der Gedichtband beschreibt eine Auseinandersetzung von ihm, mit ihm selbst, bestimmten Lebenssituationen und Bildern aus dem Alltag. Auch, wenn die Situationen manchmal alltäglich und banal erscheinen so zählen sie doch zu den Eckpunkten, die unser Leben bestimmen, so Piekar. „Ich glaube mit fielen Situationen aus, die geheimnisvoller sind, als sie uns erscheinen“, äußerte sich Martin mir gegenüber. Zusammenfassend:

In den Bastard Gedichten habe ich Bastard als Gefühl dargestellt, um die Inkompabilität einer Person mit seiner Welt zu zeigen, die situativ oder generell eintreten kann„.

Übrigens trägt Martin ein Tatto mit dem Schriftzug Bastard, wo, müsst ihr selber herausfinden 😛 Bezüglich seiner Zukunftspläne gibt sich Piekar knapp, aber bestimmt: Er möchte weiterschreiben, denn..

„Weiter ist der einzige Weg der uns bleibt“.

Ich freue mich sehr, dass ich euch an dieser Stelle Martin Piekar vorstellen durfte! Demnächst werde ich auch seinen Gedichtband „Bastard Echo“ vorstellen, damit ihr einen Eindruck davon gewinnt, was mich an seinen Gedichten fasziniert hat.

 

Speck-weg: Tag 24 – Blumenkohlpizza(-auflauf)

Hallo ihr Lieben, wie angekündigt habe ich heute die Low Carb Pizza mit Blumenkohlboden ausprobiert. Wie sie geschmeckt hat? Lest weiter unten 😉

Wir hatten heute über Nacht spontanen Besuch aus Bremen. Ein alter Studienkamerad war in Aachen unterwegs und hat eine Bleibe gesucht, da traf es sich gut, dass wir ums Eck wohnen 😉 So konnte man sich spontan nach gut 2 Jahren wieder sehen! Das war irgendwie schön und traurig zugleich. Er macht demnächst seinen Bachelor und will dann an den Master anknüpfen, ähnlich, wie ich es machen wollte. Es tut schon weh, zu hören, wie andere ihre Karriere planen und man selbst einfach gerade nicht kann. Ob ich wohl wieder eine Chance habe, wenn ich wieder Vollzeit einsteigen will? Hm… wir werden sehen.

Zum Frühstück habe ich dann gefüllten Mozzarella in Bacon gebraten gemacht. Dazu gab es Rührei mit Pilzen und Würstchen. Natürlich musste auch Hasenfutter herhalten, so gab es Romanalat, mit Tomaten und gehobelten Parmesan.

Morgens: Gefüllter Mozzarella, Rührei und Salat

Gefüllter Mozzarella mit Rührei

Nachdem ich den Besuch verabschiedet hatte, ging es in die Stadt, um einen Reisepass für meine Maus zu beantragen. Hierzu musste ich natürlich auch ein Bild besorgen und Papierkrams ausfüllen. Noch kurz zur Post gehüpft und dann ging es nach Hause, es war schon fast wieder Mittagessenzeit. Da ich absolut keinen Appettit hatte – kennt ihr das, wenn ihr vorm Kühlschrank steht und euch alles anekelt? – habe ich ein paar Surimi Sticks herabgewürgt und gut. Damit habe ich wenigstens den Eiweiß Haushalt aufgefüllt…

Mittags: Surimi Sticks

Dann war ein Spaziergang zu Rossmann und Penny fällig, ich habe die Regebpause genutzt und bin schnell hingehuscht. Kaum aus der Rossmann-Tür hinaus, gab es einen erneuten Wolkenbruch, sodass ich schnell noch eine Schutzhaube für den Buggy gekauft hatte. Bah… Regen. Ich bin doch aus Zucker (umgewandelt in Fett^^).  Auf den Abend hin wollte ich dann die Blumenkohlpizza versuchen, weil ich mit der Thunfischbodenpizza in der letzten Woche so erfolgreich war. Geschmacklich war die Blumenkohlvarainte auch ganz ok, aber der Boden ging gar nicht. Es sah vielversprechend aus, aber der Boden… Der war nicht fest, sondern total weich. Beim Versuch einzelne Schnitten herauszuheben,fiel alles in sich zusammen. Es war mehr ein Blumenkohlpüreeauflauf als eine Pizza. Naja, geschmacklich ok, wir haben das Blech geleert. Aber Wiederholungsbedarf herrscht nicht. Lieber wieder Thunfisch. Eine Pizza braucht einen festen Boden, ansonsten ist das irgendwie…bah.

Abends: Blumenkohlboden-Pizza

Zutatenliste (2 Personen):

  • 300g Blumenkohl (TK)
  • 2 Eier
  • 150g geriebener Parmesan
  • 1/2 Becher Frischkäse
  • 1 Dose Pizzatomaten
  • Italienische Kräuter
  • Belag nach WahlBlumenkohlpizza

Da mein Blumenkohl frisch aus dem Tiefkühlfach kam, habe ich ihn in Wasser vorgegrart und dann mit Eiern, Frischkäse und Parmesan in eine Schüßel getan. Wieder habe ich mit dem Pürierstab alles zerkleinert. Die Masse dann im vorgeheizten Backofen bei 200 Grad ausbacken. Obwohl der Boden schon sehr braun war, war er noch butterweich. Nicht wirklich pizzalike… Pizzatomaten mit Kräutern mischen und auf die Pizza geben.  Nach Wunsch belegen. Hier waren es Schinken, Salami und Debreziner und eine ordentliche Portion Käse.

Wie ich mich fühle:

Matt und erschlagen. Die Maus schlief heute Nacht nicht sehr viel… Und irgendwie raubt mir diese Umstellung die Kraft. Mein Heißhunger auf Schokolade wird immer größer 😦