Autorenvorstellung: Laura Wulff (Sandra Henke) im Interview

Hallo ihr Lieben, heute stelle ich euch eine meiner neuen Lieblingsautorinnen vor: Laura Wulff! Ihr erinnert euch sicher an die Rezension zu Nr.13 die ich kürzlich verfasst hatte 😉

Ich habe versucht Fragen zu entwickeln, die so noch nicht da waren, damit wir etwas Neues über Laura Wulff (aka Sandra Henke) in Erfahrung bringen. Irgendwie wurde damit aus einer kurzen Vorstellung ein richtig langes Interview 😛 Die Zwischenüberschriften helfen euch, zu den Passagen zu finden, die euch interessieren. Viel Spaß beim Lesen!

henke© Ricarda Ohligschläger

Kurzvorstellung: Laura Wulff  ist das Pseudonym der erfolgreichen Schriftstellerin Sandra Henke. Sie lebt und arbeitet nahe Köln (hihi ich auch :P). Sie ist in den Genres Erotik, Romantik, Fantasy und Krimi angesiedelt, deckt also eine ziemlich spannende Bandbreite ab (ich steh auf Fantasy und Romantik^^). In diesem Interview liegt der Fokus vor allem auf Nr.13 und der Bloggersphäre.

Die umfassende Arbeit eines Autors

Zunächst wollte ich wissen, wie man sich in die Phantasie eines Pädophilen versetzten kann. Natürlich hat sie sich einen großen Namen als Erotikautorin gemacht, aber Sex mit Minderjährigen ist schon ein ganz anderes Feld. Daraufhin gab es eine lange, aber sehr gut nachvollziehende Antwort: „Wenn man Krimis und Thriller schreibt, muss man sich in alle Figuren hineinversetzen können, auch die bösen und kranken Charaktere“. Man muss die Taten nachvollziehbar darstellen können und daher die Motive ausloten. Der Autor muss versuchen das Innenleben des Charakters darzustellen und das, was die antreibt.

Das ist gar nicht so leicht, als Autor werden dabei verschiedene Skills abverlangt. Einerseits muss er natürlich kreativ sein, um eine gute Story zu schreiben. Andererseits muss er aber auch analytische Fähigkeiten mitbringen, damit aus der kreativen Story eine nachvollziehbare Handlung mit Sinn entsteht. Die analytischen Fähigkeiten sollte der Autor dann vor allem bei der Überarbeitung seines Textes zum Tragen kommen lassen.

Dafür ist es übrigens notwendig sich selbst kritisieren zu können – gar nicht so leicht, wie ich persönlich finde 😉

Einerseits beschreibt Wulff, dass sie sich in die Figuren hineinversetzen muss (hierzu benötigt man Kreativität) andererseits muss man aber auch den Abstand wahren können (Analyse). Als Beispiel:

„Ähnlich wie ein Dirigent. Er geht auch mit der Musik mit, behält aber einen klaren Kopf und die Fäden in der Hand“.

Ähnlich verfuhr sie auch bei der Denkweise des kleinen Jungen im Prolog. Ihr erinnert euch, eine Stelle, die mich besonders schockiert hatte. Auch hier muss man sich einfach in die Figur hineinversetzen können, egal ob Pädophiler oder verängstigtes Kind. Dabei muss man großes Einfühlungsvermögen beweisen können, eine Grundvoraussetzung für das Schreiben:

„Wie ein Schauspieler in alle Rollen schlüpft und Figuren verkörpert, die vollkommen anders sind als er privat, trifft das auch auf Autoren zu“.

Sachlichkeit bei viel Kriminalität

Jetzt interessierte mich natürlich auch was SIE gefühlt hat, als sie das Buch geschrieben hatte. Gerade, weil es mich so mitriss, habe ich gedacht, dass sie total verängstigt unter ihrem Schreibtisch saß und tagelang nicht herauskam, bei so viel krimineller Energie 😉 Und vor allem, ob sie weiß, wie sich Eltern fühlen, die das lesen (auch mein Mann war schockiert über einzelne Textpassagen). Daraufhin meinte sie ganz nüchtern, dass Krimis sich um Verbrechen handeln. Ein Autor muss dem Leser diese Verbrechen vor Augen führen und ihn dafür sensibilisieren (was in der heutigen, abgestumpften Gesellschaft gar nicht mehr so leicht ist, finde ich). Daher versucht Laura den Leser in die Geschichte hineinzuziehen und wachzurütteln und weiß:

„Das schockiert, tut weh, geht an die Substanz“.

An dieser Stelle machte sie aber auch darauf aufmerksam, dass der Krimi aus mehr als nur dem Prolog bestünde. Die Geschichte dahinter sei ebenso relevant. An dieser Stelle muss ich sagen, am schlimmsten empfand ich eben als Mutter die Passagen mit dem Jungen. Die Story an sich war interessant, weil ich wissen musste, was mit dem Jungen passiert ist. Ein Zeichen dafür, dass auch ich schon ein wenig verroht bin. Wobei mich passagenweise auch immer wieder das Privatleben Daniel Zuckers bewegt hatte…

Nr. 13 von Laura Wulff

Die Intension zu Nr.13

Doch zurück zum Krimi: Nr. 13 besteht aus tatschlich mehr. In dem Thriller geht es um die Frage: „Was wird aus Pädophilen und Sadisten nach ihrer Entlassung aus der Haft?“ Eines erleben wir ja immer wieder: Auch, wenn Sexualstraftäter ihre Strafe vor dem Gesetz abgesessen haben, werden sie danach von den Mitbürgern geächtet und bestraft. Da kommt es einfach zu einer Kluft zwischen Gesetz und Moral. Und da setzt Laura Wulff an:

„Nur wenn man über diese Diskrepanz spricht, kann man eine Lösung dafür finden. Und „Nr. 13“ soll einen Beitrag dazu leisten“.

Meine persönliche Meinung zu Sexualstraftätern

Damit habe ich persönlich ein Problem, das muss ich zugestehen. Ich halte die Strafen für Sexualstraftäter, vor allem Pädophile, für viel zu gering. Das Strafmaß ist nicht dem angepasst, mit was die Opfer ihr Leben lang leben müssen (wenn sie es überlebt haben). Nicht davon zu sprechen, was mit den Familien der Opfer ist, die diese Qualen nicht überlebt haben. Persönlich finde ich, dass diese Straftäter nicht mehr auf freien Fuß kommen sollten, denn ich denke, das sexuelle Gelüste keine Krankheit sind, sie sind einfach da. Ebenso kann man versuchen einen Fußfetischisten oder Homosexuellen zu bekehren. Völliger Quatsch! (Und natürlich völlig OK, dass sie es sind, nicht falsch verstehen. Damit tun sie niemandem weh!).

Aber das ist nur meine persönliche Meinung zu dem Thema 🙂 Das Buch hat mir trotzdem gefallen.

Laura Wulff über die Bloggersphäre

Als Bloggerin war es mir dann aber auch wichtig zu erfahren, wie Laura Wulff generell zu Bloggern steht. Ich habe gesehen, dass sie schon einige Interviews gegeben hatte, daher war ich neugierig. Die Meinung war gespalten. Einerseits findet sie es toll, wenn passionierte Leser einen Blog führen und dann Artikel über Buch-Rezensionen, Buchmesse-Reporte und Lesungen veröffentlichen, vor allem dann, wenn sie selbst nicht teilnehmen konnte. Sie spricht aber gleichzeitig eine große Problematik an: Die große Anzahl an Bücherblogs. Ein Problem, welchem ich mich ebenfalls stellen muss, denn ich führe ja keinen reinen Buchblog – und möchte das auch nicht. Damit ist aber die Konkurrenz wirklich ziemlich groß 😉 Trotz dieser Problematik fasst Wulff ihre Beziehung zu Bloggern wunderbar zusammen:

„Für mich persönlich sind Blogger in erster Linie Menschen, mit denen ich mich verbunden fühle, da wir dieselbe Leidenschaft teilen: die Liebe zu Büchern.“

Bücherblogs wird nachgesagt, dass sie einen großen Einfluss auf das Kaufverhalten der Leser ausüben. Dies ist ja eine indirekte Art des Empfehlungsmarketings: Empfiehlt mir ein guter Freund (was Blogger untereinander oft sind) ein Buch, regt es meinen Kaufwunsch viel extremer an, als wenn ich das Buch zufällig im Laden liegen sehe. Daher interessierte es mich, ob sich auch Laura schon mal von einem Blogger zum Kauf hat animieren oder abschrecken lassen. Die Antwort ist ein….Jein. Sie lässt sich gern inspirieren, bildet sich aber eine eigene Meinung:

„Eine Rezension, ob nun die eines Bloggers oder eines Feuilleton-Kritikers, spiegelt nur eine einzige subjektive Meinung wieder, das darf man nicht vergessen“

Der Unterschied zu Bloggern und Autoren

Laura Wulff beschreibt Blogger als Art Journalisten: „Sie schreiben Artikel, dürfen aber/bzw. sollen sogar – anders als Reporter – ihre persönliche Meinung einbringen. Wir Autoren allerdings schreiben Fiktion […] Blogger sind kreativ, was die Präsentation ihrer Texte betrifft, Autoren dagegen sind es in Bezug auf den Inhalt. Was beide gemein haben ist, dass sie ihre Leserschaft fesseln müssen.“

Das war mein „kleines“ Interview mit Laura Wulff über ihren aktuellen Titel und Blogger 🙂 Wer mehr über sie erfahren möchte, kann gern ihre Webseite besuchen oder aber auch die Vorstellung einer Bloggerfreundin lesen.

Übrigens: Sie freut sich schon sehr auf die Loveletter Convention vom 24./25. Mai in Berlin um Blogger und andere Leseratten kennenzulernen und sich auszutauschen 🙂

 

 

 

 

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Rezension: Das Speck-weg Programm 2.0

So, nachdem ich nun 4 Wochen lang eisern das Speck-weg Programm durchgezogen habe, möchte ich mein ernüchterndes Ergebnis mitteilen: Mangelhaft.

Nochmal zur Erinnerung: In den letzten 4 Wochen habe ich weder Brot, Kartoffeln, Reis noch Nudeln gegessen. Ebenso fielen Obst, Hülsenfrüchte und Milch vom Speiseplan. Viele Sorten Gemüse konnte ich ebenfalls nicht essen. Es gab natürlich auch keine Schokolade und Co. (Glucose ist verboten). Trotz sehr begrenztem Angebot an Nahrungsmitteln, hat sich lediglich ein Gericht wiederholt: Die Thunfischbodenpizza und das auch nur, weil ich sie lecker fand 🙂

Das Buch versprach, dass man auf jeden Fall bereits ab der ersten Woch abnehmen würde – so weit so gut. Allerings geschah nichts. Auch in Woche 2, 3 und 4 passierte nichts. Das Buch hatte die passende Antwort: Man habe es falsch gemacht, sich selbst belogen, das Programm wirkt.

Das Speck-weg Programm Coverfoto

Ziemlich dreist von dem Buch zu behaupten, man würde lügen, statt einfach zu sagen: Hey, bei manchen Menschen klappt es nicht. Nein, es bleibt eisern und wiederholt mehrmals, dass JEDER Mensch damit abnehmen könne und wenn nicht, dann liegt es ganz sicher nicht am Buch.

Zu Anfang beschwert sich das Buch noch über Diätbücher, die utopische Erfolge versprechen. Ganz ehrlich: Mir sind solche Bücher aber tausend Mal lieber, als Bücher, die die Schuld beim Anwender suchen und diese sogar als Lügner beschuldigen! Damit geht das Buch meiner Meinung nach deutlich zu weit!

Theoretisch funktioniert das Prinzip: Ich habe es an meinem Mann gesehen. Er verlor während der Prozedur ganze 6 Kilo und das obwohl er gesündigt hatte! Ich hingegen, habe mich strikt ans Prinzip gehalten und kein einziges Kilo verabschieden können.

Aber das ist der springende Punkt: Jeder Mensch ist anders und hat andere Voraussetzungen und diese erkennt das Buch nicht an. Alle Menschen werden in einen Topf geschmissen und dann einfach beschuldigt, etwas falsch zu machen. Ich finde, das geht gar nicht. Glatter Punktabzug. Für jemanden, der mit den Pfunden zu kämpfen hat und ohnehin viele Selbstzweifel hegt ist das der Gnadenstoß.

Für mich war es dann so weit, dass ich am letztem Tag so richtig gesündigt habe und dabei nicht eine Minute ein schlechtes Gewissen hatte! Warum? Nach Woche 1 habe ich mich geärgert, weil ich Huhn süß-sauer gegessen hatte. Angeblich mein Fehler. In Woche 2 wollte ich es besser machen, habe aber Hüttenkäse gegessen. Angeblich wieder ein Tabuprodukt. Das führte dazu, dass ich fanatisch wurde! Den Deckel des Babybreis ablecken? Todsünde! Zum Probieren der Fläschlein habe ich diese immer in den Mund genommen (viele Muttis werden hier aufschreien, aber hey, die Maus bekommt auch Küsse auf den Mund) und die Probemenge ausgespuckt – es handelt sich hierbei um winzige Tröpfchen – um ja nicht Zucker aufzunehmen. Ich habe nur noch mit Zutaten die explizit erlaubt waren gekocht und pingelichst darauf geachtet, bloß nichts anderes zu essen. Ich war- anders kann man es nicht sagen – fanatisch. Dann zog ich den Schlussstrich und aß an Tag 26 zwei Burger – Gott tat das gut. Zugenommen habe ich übrigens nichts, weder nach den Burgern noch nach dem Muttertag 😉

 

Zusammenfassung:

Man kann das Programm gerne mal versuchen, aber die Rezepte habe ich zb. nur in Woche 1 gekocht, danach wurde es mir zu viel. Zu viel Fleisch. Bah,  es war ekelhaft. Die Rezepte lassen sich zwar verwenden, aber nicht in der angegebenen Reihenfolge.

Modetipps sind ebenfalls enthalten. Eigentlich würde ich jetzt sagen, als mollige Frau, weiß man, wie man sich zu kleiden hat. Aber leider kenne ich genügend Damen auf die das absolut nicht zutrifft. Also scheinen diese Tipps wohl irgendwo sinnig zu sein.

Mein Mann und meine Freundin haben bewiesen: Das Programm kann klappen, MUSS aber nicht. Frech daher die Aussage, dass es klappen muss und wenn nicht, würde man es falsch machen.

Da es  im Grunde klappt und die Rezepte verwertbar sind, gibt es noch 2 Funkelsteinchen für das Buch. Ich spreche diesmal keine Kaufempfehlung aus. Rezepte kann man sich ebensogut von Dr. Google oder netten Facebookgruppen holen. Sich beleidigen lassen, kann man übrigens auch gut via Facebook 😉

 

5-funkelchen

Ps: Ich verschenke das Buch gern weiter 😉

Autorenvorstellung: Martin Piekar

Martin Piekar- LyrikerHeute möchte ich euch einen Autoren vorstellen, den ich sogar persönlich kenne und zu meinen Freunden zählen darf: Martin Piekar. Er ist zwei Jahre jünger als ich und hat literarisch schon weitaus mehr geleistet und erreicht, als ich wahrscheinlich je werde, obwohl ich immer davon geträumt habe, mal ein Buch zu schreiben.

Wie man auf dem Bild wohl erkennen kann, ist Martin alles andere als der Durchschnittsjunge von nebenan! Er fasziniert sich, ebenso wie ich, für die „dunkle Szene“, wie sie oft betitelt wird. Damit ist er eine Art Außenseiter, setzt man die Perspektive auf die Durchschnittsgesellschaft. In unseren Kreisen ist er stinknormal  – was nicht etwa heißen mag, er sei langweilig, im Gegenteil 😉 😉

Für Skeptiker gibt es Folgendes zu sagen:

 

„Bei mir ist es die Sicht der Welt, die Leidenschaft des Mystischen, der Musikstil, das Geheimnisvolle, das schwarz romantische, die Wahrnehmung der Welt, eine Art Ästhetik und Philosophie. Ich nehme mir die Freiheit zu sein, wer ich sein will“ (Zitat Martin Piekar).

Gerade deswegen möchte ich euch Martin vorstellen, denn mir imponiert sein Lebensweg und was er schon alles erreicht hat. Dazu zählt beispielsweise seine Teilnahme als Finalist beim Lyrikpreis in München (2013). Im Jahr zuvor gewann Martin Piekar den 20. Open Mike der Literaturwerkstatt Berlin im Bereich Lyrik! Auch nahm er beim Radikal Büchner Projekt von ZDF Kultur teil. Sein bisheriger Höhepunkt ist die Veröffentlichung seines ersten Gedichtbandes „Bastard Echo“ in diesem Jahr (erschienen im Verlagshaus J.Frank/Berlin) . Auf diesen Band werde ich bei meiner Rezension (später) noch genauer eingehen.

Bastard Echo von Martin Piekar

Wo kommt Martin her? Er ist ein 90er Jahrgang und aktuell Student. Er studiert Philosophie und Geschichte auf Lehramt an der Goethe Universität in Frankfurt am Main.

Schon vor seinem Abitur war für ihn klar, dass ein einen bilateralen Weg einschlagen möchte. Er möchte Unterrichten aber auch dichten. Seine Gedichte – ich durfte ihm bereits bei einem Lesung lauschen und war ganz fasziniert vom Zusammenspiel zwischen Gitarre (ein Freund unterstützt ihn) und den Klängen seiner Worte – sind mittlerweile sehr persönlich. In seinem Werk Bastard Echo sind die Stücke auch einzelnen Personen und Lebewesen gewidmet.

Sein Schreibtisch ist die Welt! Am Liebsten schreibt er im Bus oder Zug, also generell unterwegs. Eine heimeliche Schreibtischecke würde auch so gar nicht zu ihm passen, finde ich 😉 Für ihn hat das Schreiben eine besondere Bedeutung:

„Schreiben ist Teil meines Lebens. Ich kann nicht ohne. Schreiben. Schreiben bedeutet auch reflektive Auseinandersetzung mit dem Thema und mit mir. – Es ist eben deswegen so ein wichtiger Teil meines Lebens weil dichten auch mich mir selbst näher bringt in diesen Momenten“ (Zitat Martin Piekar).

Zu seinem Werk Bastard hat er einen ganz besonderen Bezug. Denn er ist Bastard, wir er sich selbst betitelt. Der Gedichtband beschreibt eine Auseinandersetzung von ihm, mit ihm selbst, bestimmten Lebenssituationen und Bildern aus dem Alltag. Auch, wenn die Situationen manchmal alltäglich und banal erscheinen so zählen sie doch zu den Eckpunkten, die unser Leben bestimmen, so Piekar. „Ich glaube mit fielen Situationen aus, die geheimnisvoller sind, als sie uns erscheinen“, äußerte sich Martin mir gegenüber. Zusammenfassend:

In den Bastard Gedichten habe ich Bastard als Gefühl dargestellt, um die Inkompabilität einer Person mit seiner Welt zu zeigen, die situativ oder generell eintreten kann„.

Übrigens trägt Martin ein Tatto mit dem Schriftzug Bastard, wo, müsst ihr selber herausfinden 😛 Bezüglich seiner Zukunftspläne gibt sich Piekar knapp, aber bestimmt: Er möchte weiterschreiben, denn..

„Weiter ist der einzige Weg der uns bleibt“.

Ich freue mich sehr, dass ich euch an dieser Stelle Martin Piekar vorstellen durfte! Demnächst werde ich auch seinen Gedichtband „Bastard Echo“ vorstellen, damit ihr einen Eindruck davon gewinnt, was mich an seinen Gedichten fasziniert hat.

 

Rezension: Nr. 13 von Laura Wulff

Hallo ihr Lieben! Wer aufmerksam war, weiß, dass noch eine Rezension zu Luara Wulffs Nr. 13 im Raum steht 🙂 Da ich das Buch über das Wochenende fertig lesen konnte, möchte ich euch meinen Eindruck gern mitteilen. In der Vorschau zur Rezension habe ich euch bereits Klappentext und Buch vorgestellt. Daher nur nochmal der Schnelldurchlauf:

Klappentext:

Nr. 13 von Laura Wulff

Er trug die Kutte eines Mönchs…”, so beschreibt die verwirrte alte Frau den Mörder, den sie in der gegenüberliegenden Wohneinrichtung für rehabilitierte Sexualstraftäter beobachtet haben will. Einzig mit dieser Aussage kann der Kölner Kriminalkommissar Daniel Zucker – nach einem Unfall, der ihn an den Rollstuhl fesselte, wieder frisch im Dienst – jedoch nicht anfangen zu ermitteln, ohne einen Eklat zu verursachen. Als Zeichnerin zu dem Fall hinzugezogen, stößt seine Frau Marie auf Hinweise, die ihren Chef in Verbindung mit den Straftätern bringen. Währenddessen beschließt Maries Cousin Ben, um Daniel zu helfen und seine eigenen Dämonen zu besiegen, das Vertrauen der Bewohner zu gewinnen. Wird es ihm gelingen, etwas über den Mord zu erfahren, ohne sich selbst in Lebensgefahr zu bringen?

“Nr. 13″

Autor: Laura Wulff

Verlag: MIRA Taschenbuch

Design: Das düstere Design hatte es mir angetan. Darum habe ich mich bei Buchneuheit auch auf diesen Thriller beworben, obwohl ich sonst keine lese. Irgendwas lies mich vermuten, dass ich mit diesem Buch richtig liegen würde und es traf zu 🙂 Die Schrift im buch ist leicht leserlich. Nicht zu groß oder zu klein, sondern so, dass man ein angenehmes Lesefeeling hat. Das finde ich wichtig, denn ich lese gern auf der Couch und möchte nicht mit der Nase ans Buch stubsen müssen 😉

Inhalt: Ich möchte nicht zu viel verraten,  daher gibt es keine Spoiler bei mir. Dennoch möchte ich zum Inhalt Folgendes loswerden: Ich war geplättet, geschockt, musste an manchen Stellen ein Tränchen wegdrücken. Der Klappentext ist schon vielversprechend, aber was es damit auf sich hat, wird erst im Prolog wirklich klar. Alle Eltern und Großeltern, die dieses Buch lesen, werden mit Grauen die ersten Seiten des Buches verfolgen und entsetzt sein, wie viel Brutalität in ein paar Seiten passt. Dabei ist nicht einmal wirklich detailiert beschrieben, was passiert. Die Autorin versteht es mit nur stichpunktartigen Beschreibungen – oder gerade deswegen – die Fantasie des Lesers in Gang zu bringen. Ich hatte Blut geleckt und musste weiterlesen. Jedes Mal, wenn ich dachte, jetzt sei das Schlimmst vorbei wurde eine weitere Szene geschildert, die mich entrüstet hatte. Als Mutter einer kleinern Tochter wurde es mir eisig ums Herz. Ständig musste ich nach ihr sehen, ob alles in Ordnung war – so sehr nahm mich der Inhalt mit. Gegen Ende wurde langsam klar, wer Täter und wer Opfer war – ich fand, dass das Verwirrspiel gut gelang. Oder liegt es daran, dass ich normal keine Triller lese, sondern lieber Serien schaue? Jedenfalls hielt der Spannungsbogen bis zum Schluss an. Das fand ich gut. Übrigens hatte ich den ersten Teil der Reihe nicht gelesen, was ich noch nachholen muss, aber das tat der Story keinen Abbruch. Zwar wurde immer wieder auf Situationen agespielt, die ganz klar im ersten Teil erläutert wurden, aber wirklich gefehlt hatte es auch nicht.

Aufbau & Struktur: Hierzu habe ich ja schon durchblicken lassen, dass ich die Handlungsstränge gut fand. Sie waren alle eigenständig, führten aber dann doch zusammen und bildeten insgesamt eine runde Geschichte. Es gab kein offenes Ende, was ich gut heiße, denn ich mag offene Enden nicht so sehr 😉

Stil: Ganz vergessen, aber hier zur Ergänzung. Man darf kein hochgestochenes Autorendeutsch erwarten. Das Buch ist in ganz alltäglicher Sprache geschrieben, fast so, als würde man es einfach einer Freundin erzählen. Es kommen Dialekte vor – aber, ich finde das gut. Das macht das Buch erst authentisch! Wäre es sprachlich zu „hochdeutsch“ formuliert worden, würde es nicht so emotional packen. Weil man dann einfach Abstand gewinnt. So ist es, als würde man die Story einfach erzählt bekommen. Dennoch bewahrt Wulff ein gewisses sprachliches Niveau, sodass das Buch nicht flapsig erscheint 🙂

Gesamteindruck: Ich bin sehr zufrieden mit dem Buch. Hätte ich es nicht gewonnen, sondern gekauft, hätte sich der Kauf  gelohnt (mehr, als ein gewisses anderes Buch^^). Ich hatte Spaß beim Lesen, ein Wechselbad der Gefühle, denn an Romantik fehlt es auch nicht und ich liebe Romantik! Ich spreche für das Buch eine ganz klare  Kaufempfehlung aus! Handlung, Design sowie Inhalt allgemein haben mich überzeugt, damit vergebe ich auch 5 Funkelsteinchen!

Bewertungssteinchen

Blogger schenken Lesefreude: Die Gewinner

So, besser spät als nie 🙂 Hier sind nun die Gewinner der Blogger schenken Lesefreude Verlosung! Glücksfee war meine süße Maus. Sie war ganz neutral, denn sie kann ja nicht lesen 😉

Natürlich hat meine Maus ganz stilecht aus einer Urne gezogen. Damit ihr sie dabei verfolgen könnt, war diese allerdings durchsichtig 😉

 

Gewinnerziehung: Nr. 13 von Laura Wulff

Ziehung Gewinner Nr. 13

Gewinnerin Nr. 13 Laura Wulff

Herzlichen Glückwunsch Lena Wilczynski!  Ich kontaktiere dich via Facebook 🙂 Und sorry für den Schreibfehler 😛

Gewinnerziehung: Bartimäus von J. Stroud

Gewinnerziehung Stroud

Gewinnerin Sanny von Bartimäus

Herzlichen Glückwunsch Sanny E.! Ich kontaktiere dich via Mail 😉

 

Gewinnerziehung: Harry Potter and the deathly hallows von J.K. Rowling

Gewinnauslosung Harry Potter

Puh! Beinahe wäre der Gewinner gefressen worden. Nochma Glück gehabt, ich konnte ihn retten 😛

Gewinner Rowling

Herzlichen Glückwunsch Frederiksbuecherecke! Ich kontaktiere dich per Mail 🙂

Vielen lieben Dank für eure Teilnahme! Und nicht traurig sein, wenn ihr diesmal nicht dabei ward. Ich verspreche euch, in der kommenden Zeit wird es weitere Gewinnspiele auf meinem Blog geben. Ich habe noch einen ganzen Karton voller Bücher – UND Die nächste Blogger schenken Lesefreude Aktion kommt bestimmt 😉

 

Vorschau: Rezension zu Nr. 13 von Laura Wulff

Hallo ihr Lieben,

schon bald steht meine neue Rezension an, diesmal rezensiere ich einen Thriller von Laura Wulff! Normalerweise lese ich keine Thriller aber ich habe diesen bei Buchneuheit gewonnen, einer Seite, die Bücher vorstellt noch bevor sie erscheinen 🙂 Dort kann man auch regelmäßig Vorab-Leseexemplare gewinnen, ein Besuch lohnt sich also!

Das tolle an dem Gewinnspiel war das Dinner, dass man mit der Autorin Laura Wulff gewinnen konnte.  Leider war ich nicht unter den Glücklichen 😦 Aber dennoch wollte ich davon berichten, damit ihr einen Eindruck davon gewinnt, was für Möglichkeiten die Seite bietet 🙂

Das Buch stelle ich jetzt nochmal kurz vor! Übrigens könnt ihr dieses Exemplar noch bis 30. April, im Rahmen der Blogger schenken Lesefreude-Aktion, bei mir gewinnen.

Nr. 13 von Laura Wulff

“Nr. 13″

Autor: Laura Wulff

Verlag: MIRA Taschenbuch

Klappentext:

“Er trug die Kutte eines Mönchs…”, so beschreibt die verwirrte alte Frau den Mörder, den sie in der gegenüberliegenden Wohneinrichtung für rehabilitierte Sexualstraftäter beobachtet haben will. Einzig mit dieser Aussage kann der Kölner Kriminalkommissar Daniel Zucker – nach einem Unfall, der ihn an den Rollstuhl fesselte, wieder frisch im Dienst – jedoch nicht anfangen zu ermitteln, ohne einen Eklat zu verursachen. Als Zeichnerin zu dem Fall hinzugezogen, stößt seine Frau Marie auf Hinweise, die ihren Chef in Verbindung mit den Straftätern bringen. Währenddessen beschließt Maries Cousin Ben, um Daniel zu helfen und seine eigenen Dämonen zu besiegen, das Vertrauen der Bewohner zu gewinnen. Wird es ihm gelingen, etwas über den Mord zu erfahren, ohne sich selbst in Lebensgefahr zu bringen?“

Bisher finde ich das Buch gut, das Thema ist recht anspruchsvoll, wie ich finde. Dem ein oder anderen könnte es auch saer aufstoßen, immerhin geht es hier um ein heikles Thema… Aber zu viel wollte ich gar nicht verraten 😉