Rezension: Nr. 13 von Laura Wulff

Hallo ihr Lieben! Wer aufmerksam war, weiß, dass noch eine Rezension zu Luara Wulffs Nr. 13 im Raum steht 🙂 Da ich das Buch über das Wochenende fertig lesen konnte, möchte ich euch meinen Eindruck gern mitteilen. In der Vorschau zur Rezension habe ich euch bereits Klappentext und Buch vorgestellt. Daher nur nochmal der Schnelldurchlauf:

Klappentext:

Nr. 13 von Laura Wulff

Er trug die Kutte eines Mönchs…”, so beschreibt die verwirrte alte Frau den Mörder, den sie in der gegenüberliegenden Wohneinrichtung für rehabilitierte Sexualstraftäter beobachtet haben will. Einzig mit dieser Aussage kann der Kölner Kriminalkommissar Daniel Zucker – nach einem Unfall, der ihn an den Rollstuhl fesselte, wieder frisch im Dienst – jedoch nicht anfangen zu ermitteln, ohne einen Eklat zu verursachen. Als Zeichnerin zu dem Fall hinzugezogen, stößt seine Frau Marie auf Hinweise, die ihren Chef in Verbindung mit den Straftätern bringen. Währenddessen beschließt Maries Cousin Ben, um Daniel zu helfen und seine eigenen Dämonen zu besiegen, das Vertrauen der Bewohner zu gewinnen. Wird es ihm gelingen, etwas über den Mord zu erfahren, ohne sich selbst in Lebensgefahr zu bringen?

“Nr. 13″

Autor: Laura Wulff

Verlag: MIRA Taschenbuch

Design: Das düstere Design hatte es mir angetan. Darum habe ich mich bei Buchneuheit auch auf diesen Thriller beworben, obwohl ich sonst keine lese. Irgendwas lies mich vermuten, dass ich mit diesem Buch richtig liegen würde und es traf zu 🙂 Die Schrift im buch ist leicht leserlich. Nicht zu groß oder zu klein, sondern so, dass man ein angenehmes Lesefeeling hat. Das finde ich wichtig, denn ich lese gern auf der Couch und möchte nicht mit der Nase ans Buch stubsen müssen 😉

Inhalt: Ich möchte nicht zu viel verraten,  daher gibt es keine Spoiler bei mir. Dennoch möchte ich zum Inhalt Folgendes loswerden: Ich war geplättet, geschockt, musste an manchen Stellen ein Tränchen wegdrücken. Der Klappentext ist schon vielversprechend, aber was es damit auf sich hat, wird erst im Prolog wirklich klar. Alle Eltern und Großeltern, die dieses Buch lesen, werden mit Grauen die ersten Seiten des Buches verfolgen und entsetzt sein, wie viel Brutalität in ein paar Seiten passt. Dabei ist nicht einmal wirklich detailiert beschrieben, was passiert. Die Autorin versteht es mit nur stichpunktartigen Beschreibungen – oder gerade deswegen – die Fantasie des Lesers in Gang zu bringen. Ich hatte Blut geleckt und musste weiterlesen. Jedes Mal, wenn ich dachte, jetzt sei das Schlimmst vorbei wurde eine weitere Szene geschildert, die mich entrüstet hatte. Als Mutter einer kleinern Tochter wurde es mir eisig ums Herz. Ständig musste ich nach ihr sehen, ob alles in Ordnung war – so sehr nahm mich der Inhalt mit. Gegen Ende wurde langsam klar, wer Täter und wer Opfer war – ich fand, dass das Verwirrspiel gut gelang. Oder liegt es daran, dass ich normal keine Triller lese, sondern lieber Serien schaue? Jedenfalls hielt der Spannungsbogen bis zum Schluss an. Das fand ich gut. Übrigens hatte ich den ersten Teil der Reihe nicht gelesen, was ich noch nachholen muss, aber das tat der Story keinen Abbruch. Zwar wurde immer wieder auf Situationen agespielt, die ganz klar im ersten Teil erläutert wurden, aber wirklich gefehlt hatte es auch nicht.

Aufbau & Struktur: Hierzu habe ich ja schon durchblicken lassen, dass ich die Handlungsstränge gut fand. Sie waren alle eigenständig, führten aber dann doch zusammen und bildeten insgesamt eine runde Geschichte. Es gab kein offenes Ende, was ich gut heiße, denn ich mag offene Enden nicht so sehr 😉

Stil: Ganz vergessen, aber hier zur Ergänzung. Man darf kein hochgestochenes Autorendeutsch erwarten. Das Buch ist in ganz alltäglicher Sprache geschrieben, fast so, als würde man es einfach einer Freundin erzählen. Es kommen Dialekte vor – aber, ich finde das gut. Das macht das Buch erst authentisch! Wäre es sprachlich zu „hochdeutsch“ formuliert worden, würde es nicht so emotional packen. Weil man dann einfach Abstand gewinnt. So ist es, als würde man die Story einfach erzählt bekommen. Dennoch bewahrt Wulff ein gewisses sprachliches Niveau, sodass das Buch nicht flapsig erscheint 🙂

Gesamteindruck: Ich bin sehr zufrieden mit dem Buch. Hätte ich es nicht gewonnen, sondern gekauft, hätte sich der Kauf  gelohnt (mehr, als ein gewisses anderes Buch^^). Ich hatte Spaß beim Lesen, ein Wechselbad der Gefühle, denn an Romantik fehlt es auch nicht und ich liebe Romantik! Ich spreche für das Buch eine ganz klare  Kaufempfehlung aus! Handlung, Design sowie Inhalt allgemein haben mich überzeugt, damit vergebe ich auch 5 Funkelsteinchen!

Bewertungssteinchen

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Ein Gedanke zu “Rezension: Nr. 13 von Laura Wulff

  1. Pingback: Autorenvorstellung: Laura Wulff (Sandra Henke) im Interview | Die Rabenmutti

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