Speck-weg: Tag 1 oder… 0,5

Ich möchte also abnehmen…mit dem Speck-weg Programm. Das ist keine übliche Diät sondern eine Ernährungsumstellung, also eine Lebensumstellung…Lebens? Umstellung? Einstellung? Puh… klingt so final – oder? Kann ich das überhaupt? Was, wenn ich es nicht durchhalte, kommt dann der JoJo Effekt? Will ich das…?

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Gut, die Zweifel sind normal, oder? Ich habe mich entschieden mein Leben umzugestalten, da bekommt man doch immer erstmal ein wenig Panik, so schlimm kann es nicht sein… Was hinter dem Programm steckt, erkläre ich übrigens ausführlich in meinem „Das Speck-weg Programm: Werde ich in mein Brautkleid passen?!„-Beitrag.

 

Heute ist Tag 1. Es stehen jeden Tag 3 Hauptmahlzeiten auf dem Plan, wie auch diverse Zwischenmahlzeiten, wenn man möchte.

Zu den heutgen Mahlzeiten heute gehörten Eiweiß und viel Fleisch. Kohlenhydrate in Form von Nudeln und Co. sind leider verboten, Früchte auch :/

Morgens: 2 Spiegeleier mit 4 Scheiben Speck

Hier gibt es nicht wirklich ein Rezept nur ein Tipp: Nur Butter oder Olivenöl verwenden, keine pflanzlichen Fette, auch die sind verboten.

 

Mittags: Pfeffersteaks mit Kopfsalat und  Avocadostreifen

Zutatenliste:Pfeffersteak mit Kopfsalat und Avocado

  • Pfefferkörner
  • Steaks (2 Minutensteaks vom Schwein)
  • Butter
  • Kopfsalat
  • Avocado
  • Butter
  • Creme Fraiche
  • Salz & Pfeffer
  • Vinaigrette: Essig, Öl, Zitronensaft

Die Pfefferkörner sollten mit einem Mörser oder der Pfeffermühle zerkleinert werden, leider habe ich sowas nicht da, aber ein Hammer tat es auch. Die Körner in das Steak drücken und dann in der Pfanne mit der zerlassenen Butter anbruzeln. Ich habe beide Seiten knusprig braun gebraten. Steaks herausnehmen und einen halben Becher Creme Fraiche hinzugeben, verrühren und kurz aufkochen lassen – Voilá, schon ist die Soße fertig.

Den Kopfsalat wie üblich waschen und rupfen und auf einem Teller anrichten. Avocado schälen und klein schneiden und über den Salat geben. Nun eine Vinaigrette aus 2 EL Öl und 1 EL Essig herstellen. Welcher Essig ist egal, es darf nur kein Balsamico sein, auch der ist erstmal tabu. Mit Zitronensaft, Salz und Pfeffer abschmecken und dann über den angerichteten Salat träufeln. Steaks auf dem Teller anrichten und die Soße drüber – fertig. Ich habe mich gewundert, wie schnell und vor allem lecker dieses erste Mittagessen meines neuen Lebens war – daran könnte ich mich gewöhnen, oder?

 

Abends: Hühnchengeschnetzeltes mit Blumenkohlpürree

Zutatenliste: (2 Personen)Hähnchengeschnetzeltes mit Blumenkohlpüree

  • 1 Kopf Blumenkohl
  • 4 Hühnerfilets
  • 3/4 Becher Creme Fraiche
  • Salz
  • Thymian
  • Butter

Blumenkohlpürree? Bitte was? Anfangs war ich skeptisch… ich mag Blumenkohl, keine Frage. Aber, wenn er schön knackig ist, gerade so auf den Punkt gegart. Aber als Brei?! Versuch macht Kluch, so geht´s:

Blumenkohl in Salzwasser garen, bis er chön weich ist. Anschließend abgießen und mit dem Pürierstab pürieren. Ein bisschen Butter und einen Klecks Creme Fraiche hinzugeben. Optisch hat es tatsächlich Ähnlichkeit mit Kartoffelpüree.

Die Hühnerfilet in Streifen schneiden. Eine Pfanne mit Butter und bisschen Olivenöl erhitzen, mit Thymian würzen und die Streifen knusprig braun braten – punktuell, keine Cracker herausbraten bitte. Dann das restliche Creme Fraiche hinzugeben und kurz aufkochen lassen. Püree mit dem Fleisch anrichten und fertig.

Zugegeben, Blumenkohlpüree schmeckt… in Ordnung… Aber, ob wir beste Freunde werden? Nun ja,  muss… er steht noch ein paar Mal auf meiner Speisekarte diese Woche.

 

Wie fühle ich mich:

Ich blicke diesem ersten Tag mit gemischten Gefühlen entgegen. Positiv ist, dass ich immer satt war, also nicht hungern musste. Hätte ich Hunger bekommen, hätte ich aber auch was kleines essen dürfen. Käse, ein Würstchen, hauptsache keines der verbotenen Lebensmittel.

ABER und da ist das große aber, weswegen es auch gar kein ganzer sondern nur ein halber Tag ist: Ich habe gesündigt. Heute morgen nahm ich noch wie gewohnt das Pflanzenfett zum Braten meiner Eier. Erster Fehler. Beim Einkauf im Metzger bot man mit im Laden eine Kostprobe frischen Brotes an. Ich schlug erfreut zu, schließlich gab es was umsonst. Ooooops! Das hätte jetzt nicht passieren dürfen. Ok, mit einem Haps war das Brot im Mund, aber leider verzeiht Phase 1 der Umstellung keine Fehler. Tja… Aber auch mein Mann hatte mit Hürden der Gewohnheit zu kämpfen und konnte nur einen halben Tag sündenfrei leben. Sehen wir es als….Probetag?

 

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